01. Dezember 2018 NAWARO

NawaRo zwingt Wiesbaden in den Tie-Break

Die turmair Volleyballarena erlebte am Samstag einmal mehr einen denkwürdigen Abend. NawaRo konnte sich den zweiten Punkt der Saison sichern und das gegen das vor der Saison hoch gehandelte Team des VC Wiesbaden.

Der VCW trat im ersten Satz so dominant auf, wie es Straubings Coach Benedikt Frank befürchtet hatte. Die Hessen setzten sich gleich zu Beginn des Durchgangs ab und bei NawaRo lief es noch nicht rund. Zwar kamen die Straubingerinnen nach schwachem Start ins Spiel, den vier Punkte Rückstand vom Satzanfang konnten sie aber nicht mehr aufholen. Am Ende holte sich Wiesbaden den ersten Satz 18:25.

Doch jetzt war NawaRo in der Partie und spielte sich durch starke Aufschläge in einen kleinen Rausch. Zuspielerin Dana Schmit stellte den Spielstand auf 5:0. Dieser Vorsprung schmolz zwar im Laufe des Satzes immer wieder etwas, jedoch blieb NawaRo konstant in Führung und konnte durch seine Außenangreiferinnen Frauke Neuhaus, Lisa Izquierdo und Danica Markovic konstant punkten. Im Vergleich zu den vorherigen Spielen konnte NawaRo regelmäßig auch Punkte direkt nach einer guten Annahme erzielen. So gelang den Straubingerinnen der umjubelte Satzausgleich (25:20).

Nach der 10-Minuten Pause bot sich den Fans in der turmair Volleyballarena wieder ein verändertes Bild. Wiesbaden versuchte es nun mit Nele Barber im Außenangriff. Sie und Tanja Großer sorgten nun von der Aufschlaglinie für den nötigen Druck und fast alle hart umkämpften langen Ballwechsel gingen an die Gäste. Die Folge war, dass der Satz mit 18:25 verloren ging.

Doch einen Knacks im Spiel von NawaRo gab das nicht. Der vierte Satz war bis zur Satzmitte wieder eine enge Partie. Dann packte Frauke Neuhaus eine Aufschlagserie aus und ihr Team zog unaufhaltsam davon (20:14). Im Gegensatz zum Spiel gegen Potsdam konnte NawaRo diesmal auch diesen Satz sofort zu seinen Gunsten beenden (25:16) und damit den Tie-Break erzwingen.

In diesem kommt es auf Kleinigkeiten an und man benötigt auch etwas Glück in den entscheidenden Phasen. Dieses hatten die Gäste aus Hessen. So bot NawaRo zwar weiter einen harten Kampf, konnte am Ende aber die Niederlage nicht verhindern (10:15). Diese wurmte Straubings Coach Benedikt Frank aber nur kurz. „Wir haben heute eine deutliche Reaktion im Vergleich zum Spiel in Potsdam gesehen und gegen ein starkes Team einen Punkt geholt. Darauf können wir stolz sein.“ Am Sonntag gilt es nun diesen Punkt zu vergolden mit einem Erfolg gegen den VCO Berlin. Spielbeginn ist um 17 Uhr in der turmair Volleyballarena. Tickets gibt es noch im Internet (www.nawaro-straubing.de) und an der Abendkasse.

Dann werden auch wieder Straubings Top-Angreifer gefordert sein. Einmal die wertvollste Spielerin wurde Frauke Neuhaus. Sie steuerte 22 Punkte zum Straubinger Punktgewinn bei. Doch auch Lisa Izquierdo und Danica Markovic konnten eine gute Ausbeute für sich verbuchen. Auch die Mittelblocker Celin Stöhr und die kurzfristig reaktivierte Jill Döhnert agierten souverän, so dass es eine geschlossene Teamleistung, denn auch Zuspielerin Dana Schmit und Libera Sophie Dreblow konnten überzeugen. Dreblow konnte unter anderem 85 Prozent aller Annahmen perfekt zur Zuspielerin bringen. Schmit verteilte die Bälle dann gekonnt, so dass die Fans ein ums andere Mal krachende Angriffe zu sehen bekamen. Kurzum, das Spiel machte Lust auf mehr!

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