03. Dezember 2018 NAWARO

NawaRo voll im Soll nach dem Doppelwochenende

Müde aber glücklich fiel Straubings Coach Benedikt Frank am Sonntagabend ins Bett. Zu Recht, denn sein Team hatte am Wochenende zwei starke Spiele geboten und gegen den VC Wiesbaden und den VCO Berlin insgesamt vier Punkte geholt.

Nachdem NawaRo Samstagabend eines der potentiellen Halbfinalteilnehmer in dieser Saison, den VC Wiesbaden in einem durchaus als episch zu bezeichneten Fight einen Punkt abnehmen konnte (2:3), wollte das junge Straubinger Team am Sonntag gegen Berlin nachlegen. Dabei traten die Straubingerinnen mit neuem Selbstvertrauen aus dem Spiel gegen den VCW an. Dieses half auch die müden Knochen wieder für eine Top-Leistung zu motivieren. Zu Beginn schickte Frank seine Top-Formation aufs Feld. „Wir haben da souverän gespielt und die Sachen umgesetzt, die wir uns vorgenommen hatten“, erklärte Frank. NawaRo. Dementsprechend deutlich endete der 1. Satz (25:12).

Im zweiten Satz gönnte Frank seinem Stammpersonal in Zuspiel und auf der Diagonalen eine Pause und schickte Lisanne Meis für Dana Schmit und Lena Große Scharmann für Frauke Neuhaus aufs Feld. Das Spiel lief jedoch weiter gut für NawaRo. So gut, dass Frank im Zuge des zweiten Durchgangs auch seine Außenangreiferinnen tauschte. Julia Wenzel kam für Danica Markovic (16:10) und Franziska Liebschner für Lisa Izquierdo (22:14). „Da waren wir dann fast mit unser jüngst möglichen Mannschaft auf dem Feld. Lediglich unsere Mittelblockerinnen Celin Stöhr und Jil Döhnert waren noch als Routiniers auf dem Feld“, blickt Frank zurück. Besonders freut ihn, dass seine jungen Wilden den Satz nach Hause holten (25:19).

Im dritten Satz waren Markovic und Izquierdo wieder mit dabei. Doch nach der zehn Minuten Pause wollte Straubings Annahme auf einmal nicht mehr funktionieren. Berlin ging jetzt volles Risiko und wurde für seine mutigen Aufschläge belohnt. Der VCO zog uneinholbar davon und sicherte sich den Satz verdient mit (19:25). „Der VCO hat so konstant gut gespielt, dass wir ein paar Sachen vergessen haben“, analysierte Frank nach dem Spiel. Auch im vierten Satz agierte Berlin zunächst bärenstark und hielt erst einmal Straubings Stammformation auf Distanz. „Kompliment an Berlin für diese Leistung“, so Frank. „Aber, auch wenn wir die Berliner aufgeweckt haben, so möchte ich meinem Team ein riesen Kompliment, dass wir über den Kampf den Rückstand wieder aufgeholt haben und am Ende das Spiel nach Hause geholt haben“, ist Frank stolz auf sein Team, dass den vierten Satz letztlich mit 25:23 gewinnen konnte. Somit hatte NawaRo mit 3:1 gewonnen und die drei erhofften Punkte gegen den VCO geholt.

Beste Spielerin bei NawaRo wurde am Sonntagabend Kapitän Danica Markovic. Die Außenangreiferin erreichte eine Annahmequote von 92% guten Annahmen. Zudem steuerte sie 19 Punkte zum Sieg von NawaRo bei. Auch die zweite Außenangreiferin Lisa Izquierdo verdiente sich ein extra Lob vom Trainer nach dem Wochenende. „Lisa hat am Samstag ein unfassbares Spiel gemacht“, so Frank. „Bei ihr wird es nach ihrer Knieverletzung Stück für Stück besser, aber wir müssen noch Geduld haben, bis sie wieder bei ihrer alten Stärke ist. Ich denke aber, sie ist auf einem sehr guten Weg.“ Die wiedergewonnene Stärke von Izquierdo gibt Frank neue Optionen. So konnte er die beiden Außenangreiferinnen in der Rotation tauschen. Damit hat Zuspielerin Dana Schmit mit Frauke Neuhaus und Danica Markovic gleich zwei Top-Angreifer gleichzeitig vorn am Netz. „Das hat Danica auf Außen gutgetan, da sie oft nur einen Blockspieler gegen sich hatte. Schließlich musste der Gegner auf Frauke aufpassen und konnte so nicht sofort die Seite wechseln, um Danica zu blocken.

In den kommenden Tagen wartet ein hartes Programm auf das Team von NawaRo. Am Mittwoch, 19 Uhr sind die Straubingerinnen beim Championsleague-Teilnehmer Stuttgart gefordert (Live im Internet auf www.sporttotal.tv/volleyball) und dann geht es am 15. Dezember nach Vilsbiburg zum Derby, ehe am 19. Dezember der USC Münster in der turmair Volleyballarena zum letzten Spiel vor Weihnachten antritt. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. Tickets gibt es bereits an den lokalen Vorverkaufsstellen und im Internet auf www.nawaro-straubing.de.

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