Vielversprechende Testergebnisse für NawaRo

NAWARO

Eigentlich gibt es im Volleyball keine Unentschieden. Doch in Testspielen sind diese durchaus möglich. NawaRo gelang am Wochenende das Kunststück gleich drei Unentschieden zu erreichen. Am Samstag zunächst gegen den österreichischen Meister ASKÖ Linz-Steg und den Deutschen Volleyball Meister Allianz MTV Stuttgart, sowie am Sonntag gegen Ligakonkurrent VfB Suhl Lotto Thüringen.

Die Ergebnisse sind bei diesen Testspielen zweitrangig. Am Samstagnachmittag begann Straubings Coach gegen Linz mit seiner Top-Formation – auch Julia Schaefer bekam ihre erste Einsatzzeit nach ihrer Verletzung. Das junge Straubinger Team dominierte den Satz gegen den Österreichischen Meister Linz (25:15). Danach wechselte Frank und ließ vor allem die jungen Straubinger Spielerinnen aufs Feld. Es entwickelte sich fortan eine enge Partie, in der Linz die Sätze zwei (21:25) und vier (24:26) für sich entscheiden konnte. NawaRo gewann den dritten Satz mit 26:24.

Am Abend trat Frank dann ohne Schaefer gegen den deutschen Meister Stuttgart an. Es begannen im Außenangriff Lisa Izquierdo und Ragni Steen Knudsen. NawaRo spielte selbstbewusst gegen den Deutschen Meister auf, der noch nicht perfekt eingespielt auftrat. Nach druckvollen Aufschlägen stand der Straubinger Block sehr oft richtig und konnte die Angriffe bereits am Netz entschärfen. Nach phasenweise großem Vorsprung (16:8), wurde es zum Satzende zwar wieder eng. Doch NawaRo gewann den ersten Satz mit 25:23. Im zweiten Satz agierte Straubing weiter konzentriert (21:16), ließ zum Satzende aber etwas nach und Stuttgart sicherte sich den zweiten Satz (24:26). Im dritten Satz hatten die Schwaben ihren Spielrythmus gefunden und gewann diesen souverän. Doch die Straubingerinnen bewiesen eine tolle Moral, ließen sich vom Satzverlust nicht entmutigen und sicherten sich den vierten Satz mit 25:21. „Das hat Spaß gemacht“, freute sich Trainer Benedikt Frank nach dem Spiel. „Besonders hat mich gefreut, dass alle elf Spielerinnen sich gegenseitig geholfen haben und wir gemeinsam um jeden Ball gefightet haben. Genau das wollen wir sehen“, so Frank. Klar hat Frank noch viel gesehen, was man verbessern kann, „aber wir sind auf einem guten Weg.“

Am Sonntagmittag beim Spiel gegen den VfB Suhl war beiden Teams anzumerken, dass es das dritte Spiel binnen 24 Stunden war. „Alle waren heute sehr müde“, so Frank. „Daher wurde auf beiden Seiten viel durchgewechselt“, so Frank. „Im Gegensatz zum Stuttgart-Spiel war unser Block heute nicht gut postiert. Auch im Angriff fehlte die Durchschlagskraft. Da hat einfach die Power gefehlt“, so Frank. „Aber trotzdem konnten wir zwei Sätze gewinnen.“ Der erste Satz ging mit 25:18 an NawaRo, dann sicherte sich Suhl Satz zwei mit 15:25. Die weiteren Sätze gingen mit 25:21 an Straubing und mit 22:25 an die Gäste.

Nach den drei Tests hat Frank einen positiven Gesamteindruck von seinem Team. „Wir haben vor allem im Bereich Aufschlag-Annahme zugelegt“, so der Coach. „Wir haben aber noch viele Dinge gesehen, die wir noch verbessern können. Insgesamt war es ein sehr gelungener Test von uns“, so Frank, der sich bei den Teams aus Linz, Stuttgart und Suhl bedankte, dass sie zu den Testspielen angereist sind. „Die Spiele haben uns viele Erkenntnisse geliefert, aber wir dürfen die Ergebnisse nicht überbewerten. Vielmehr müssen wir weiter hart arbeiten, damit wir bereit sind für den Saisonauftakt.“

 

Online-Ticketverkauf hat begonnen

Dieser ist am 5. Oktober um 19.30 Uhr. Zu Gast ist dann der VC Wiesbaden. Tickets für die Partie gibt es bereits an den Vorverkaufsstellen von okticket (unter anderem beim Leserservice des Straubinger Tagblatts) und im Online-Ticket-Shop von NawaRo. Vor dem Saisonstart testet NawaRo noch am kommenden Freitag und Samstag in Prag und das Wochenende darauf in Schaffhausen/Schweiz.