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09.04.2026  | 

Stellungnahme zur Diskussion Beachvolleyballanlage im Freibad

Mit Verwunderung und Entsetzen haben wir von NawaRo Straubing e.V. in den vergangenen Tagen die Entwicklungen um das Projekt Beachvolleyball-Anlage im Aquatherm Straubing verfolgt und uns daher entschlossen eine Stellungnahme abzugeben, damit endlich auch die Sicht des Initiators NawaRo Straubing e.V. und die Fakten rund um das Projekt zu sehen sind.

Zunächst wollen wir hier drei Bilder zeigen, in denen zum einen der aktuelle Istzustand, der geplante Umfang (mittleres Bild, blaue Fläche) und die Planung der neuen Beachvolleyball-Anlage zu sehen ist:

Die beigefügten JPG-Dateien sind im Maßstab 1:500 gehalten.

Die Sandbereiche der Felder sind wie folgt dimensioniert:

  • Das Hauptfeld misst 26 x 18 Meter,
  • das Dreierfeld ist 22 x 38 Meter groß.

Richtigstellung zum Artikel vom 1. April 2026

Im Artikel des Straubinger Tagblatts vom 1. April wurde das Projekt kritisch betrachtet. Dem Autor wurde ein veralteter Planungsstand übermittelt, wodurch im Bericht eine Fläche dargestellt wurde, die nicht dem tatsächlichen geplanten Standort entspricht. Die dort skizzierte Fläche auf der Liegewiese ist nicht Teil der aktuellen Planung. Wäre sie es, könnten die Bedenken der Straubinger nachvollzogen werden. Tatsächlich betrifft das Projekt jedoch eine andere Fläche, wie auf dem beigefügten Bild mit der blau markierten Fläche zu sehen ist. Es ist unwahrscheinlich, dass diese Fläche so intensiv genutzt wird, wie im Artikel suggeriert.

Alternative Trainingsmöglichkeiten für Vereine

Seit der Trennung vom FTSV kann auf der Sportanlage Süd-West nicht mehr trainiert werden. Die Erweiterung der bestehenden Beachvolleyballanlage durch die Stadt wäre eine prüfenswerte Alternative, da sie allen Vereinen, Schulen und Studenten in Straubing für Trainings- und Turnierzwecke offen stünde.

Historie der Planung und Abstimmung

Im Oktober 2025 fand eine Besichtigung mit den Stadtwerken, dem Betriebsleiter, dem Nawaro Straubing e.V. und der Nawaro Volleyball GmbH & Co.KG statt. Dabei wurden interne Entwürfe für mögliche Varianten erstellt, von denen alle bis auf den oberen Entwurf als ungeeignet verworfen wurden und nicht zur Veröffentlichung freigegeben sind. Im Dezember erfolgte ein kurzer Austausch mit Verantwortlichen der Stadt Straubing und der Stadtwerke GmbH über die Errichtung eines Beachvolleyballplatzes. Am 25. März wurde eine Vor-Ort-Begehung durchgeführt, um verschiedene Optionen zu prüfen und zu diskutieren.

Warum die Anlage im Freibad?

Die Liegewiese im Freibad ist selten stark frequentiert und die bestehende Beachanlage befindet sich im hinteren Bereich in einem schlechten Zustand, sodass eine Erneuerung notwendig wäre. In vielen bayerischen Städten wie Augsburg, Weiden und Landshut haben Sportvereine Beachvolleyball-Anlagen in Freibädern etabliert, wovon beide Seiten profitieren. Beach- u. Volleyball ist mit der am schnellsten wachsender Sport, eine der wenigen von Frauen dominierten Sportarten, und in Landshut gibt es Null Probleme zwischen Volleyball und Badegästen. Das Freibad generiert zusätzliche Einnahmen durch Saisonkarten und Turnierteilnehmer, während ein sozialer Treffpunkt für junge Menschen entsteht und qualitativ hochwertige Spielmöglichkeiten für alle geboten werden. Die bestehende Anlage könnte im Zuge des Neubaus abgetragen und die vier Felder weiter nach hinten versetzt werden, was den aktuellen Planungen entspricht. Ziel ist es, für die über 140 aktiven Mädchen bestmögliche Trainingsbedingungen zu schaffen.  Alternativ vorgeschlagene Standorte wären mit deutlich höheren Kosten verbunden, da zusätzliche Infrastruktur geschaffen werden müsste.

Konfliktpotential und Nutzungskonzept

Die Anlage soll grundsätzlich allen Gästen des Freibads zur Verfügung stehen. Lediglich zu den Trainingszeiten (meist von 17 bis 21 Uhr) sind drei der vier Plätze für den Trainingsbetrieb reserviert. Die Plätze werden von Studenten, Jugendlichen, Schülern und jungen Erwachsenen genutzt. Profispielerinnen und -spieler trainieren ausschließlich in der Halle. Daher bleibt ausreichend Kapazität für die Nutzung durch Badegäste erhalten. Ziel ist es, Beachvolleyball in Straubing nicht nur als Leistungssport, sondern auch im Breiten- und Freizeitsport zu etablieren.

Kosten für das Freibad

Das Anlagenkonzept sieht vor, dass dem Freibad keinerlei Kosten entstehen – weder beim Bau noch beim Unterhalt. Die Finanzierung erfolgt durch NawaRo Straubing e.V. und dessen Partner. Auch für die Pflege und Wartung der Anlage werden keine Mitarbeiter des Aquatherms benötigt. Das Freibad erhält somit eine hochwertige Beachvolleyball-Anlage, für die es lediglich einen Teil der Liegewiese umwidmen muss.

Lärmbelästigung

Die Lautsprecherdurchsagen bei Turnieren sind nicht lauter als Musikboxen, die bereits im Freibad zu hören sind. Bei den geplanten Turnieren handelt es sich überwiegend um Nachwuchsveranstaltungen, die in der Regel ohne große Beschallung stattfinden. Lediglich leise Musik sorgt für eine angenehme Strandatmosphäre.

Tribünen

Es ist nicht geplant, Tribünen zu errichten. Beim Aushub der Sandflächen wird das Erdreich so umgeschichtet, dass rund um ein Feld eine kleine Naturtribüne entsteht – dies ist aber nicht mit einer echten Tribüne vergleichbar.

Liegewiese als Sportfläche

Die Liegewiese bleibt als Sportfläche erhalten, wobei sich nur der Untergrund ändert. Außerhalb der Trainingszeiten kann die neue Anlage auch für andere Aktivitäten wie Frisbee, Soccer Beach oder Badminton genutzt werden. Ein höhenverstellbares Netz ermöglicht dabei sogar die Nutzung für Badminton, sofern der Platz nicht durch Badegäste belegt ist.

Weiterentwicklung des Freibads

Eine qualitativ hochwertige Beachvolleyball-Anlage ist als Weiterentwicklung zu betrachten. Im Vergleich zu bestehenden Konzepten anderer Spaßbäder entsteht ein Alleinstellungsmerkmal für das Freibad, ohne zusätzliche Kosten, sondern mit neuen Einnahmen und jungem Publikum.

Aufsicht und Pflege

Die Liegewiese wird nicht beaufsichtigt – ebenso wenig die neue Beachvolleyball-Anlage. Die Pflege und der Erhalt der Anlage liegen in der Verantwortung des Vereins, in enger Abstimmung mit der Stadtgärtnerei. Das Freibad ist davon nicht betroffen.

Parkplatzsituation

Durch gezielte Kommunikation und die Benennung von Parkplatzalternativen vor Turnieren kann der angespannten Parksituation begegnet werden. Bereits jetzt ist eine Lösung notwendig, unabhängig von der Beachvolleyball-Anlage.

Für Rückfragen stehen wir gerne telefonisch zur Verfügung – auch kurzfristig.

Julia Semmler (Vereinsvorsitzende / Nawaro Straubing e.V.), Herbert Wittl (Geschäftsführer / Nawaro Volleyball GmbH & Co.KG) und Rupert Hafner (Nawaro / Sportlicher Leiter Gesamtverein)

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