Drei Spiele, drei Siege, kein Satzverlust: NawaRo Straubing ist perfekt in die Saison gestartet. Am Sonntag, 1. November, wartet mit dem VCO Dresden die nächste Herausforderung auf die Straubinger Volleyballerinnen. Spielbeginn ist um 15 Uhr.
Die Stimmung ist blendend, die Ergebnisse passen und das Selbstvertrauen wächst: NawaRo Straubing hat in den ersten Saisonspielen eindrucksvoll gezeigt, wohin die Reise gehen soll. Mit neun gewonnenen Sätzen aus drei Begegnungen steht das Team von Cheftrainer Roland Schwab an der Spitze der Sparda 2. Liga Pro. Doch auf den bisherigen Erfolgen ausruhen kommt für die Niederbayerinnen nicht infrage. Am Sonntag wollen sie beim VCO Dresden den nächsten Schritt machen – und ihre weiße Weste verteidigen.
Dresden ist mehr als ein Blick auf die Tabelle
Ein Blick auf die Tabelle könnte vermuten lassen, dass NawaRo als klarer Favorit nach Sachsen reist. Der VCO Dresden hat bislang erst ein Saisonspiel bestritten und musste sich dabei Markkleeberg mit 1:3 geschlagen geben. Aktuell rangiert das junge Team auf dem vorletzten Platz. Für Roland Schwab ist das allerdings kein Anlass, die Aufgabe auf die leichte Schulter zu nehmen.
„Davon dürfen wir uns keinesfalls blenden lassen“, stellt Straubings Cheftrainer klar. Schließlich hat Dresden seine Qualität längst unter Beweis gestellt: In der vergangenen Saison landete der VCO auf Rang fünf. Zudem gilt der Verein als Talentschmiede, aus der immer wieder Nachwuchsnationalspielerinnen hervorgehen.
VCO will den Favoriten ärgern
Auch die Gastgeberinnen fiebern dem nächsten Ligaspiel entgegen. Die Vorbereitung auf die Begegnung war allerdings nicht ganz einfach: Zahlreiche Spielerinnen waren zuletzt bei Nachwuchsmaßnahmen und beim Bundespokal im Einsatz. Entsprechend kurz fiel die gemeinsame Trainingszeit aus.
Dresdens Cheftrainer Andreas Renneberg sieht darin jedoch keinen Grund zur Unruhe. Jetzt gelte es, den Fokus vollständig auf den Ligabetrieb zu richten und als Mannschaft wieder zusammenzufinden. Die Herausforderung gegen Straubing hat es für ihn in sich: „NawaRo verfügt auch heuer über eine Top-Mannschaft. Das wird nicht einfach, aber die Herausforderung nehmen wir gerne an.“
Jetzt zählt der nächste Schritt
Für NawaRo ist die Ausgangslage klar: Die Mannschaft möchte ihren erfolgreichen Saisonstart bestätigen, muss dafür aber erneut mit voller Konzentration ans Werk gehen. Gerade gegen ein junges, talentiertes Team wie Dresden wird es darauf ankommen, von Beginn an präsent zu sein und dem eigenen Spiel treu zu bleiben. Die Straubingerinnen haben sich mit ihren bisherigen Auftritten eine starke Basis geschaffen. Nun wollen sie zeigen, dass sie auch auswärts bestehen und ihre Erfolgsserie fortsetzen können. Dafür braucht es Leidenschaft, Teamgeist und den unbedingten Willen, jeden Ball zu erkämpfen.
Anpfiff ist am Sonntag, 1. November, um 15 Uhr in Dresden. Wer NawaRo von zu Hause aus die Daumen drücken möchte, kann die Begegnung im kostenpflichtigen Livestream bei DYN Sport Volleyball verfolgen.
Ausblick: Am Sonntag, 8. November, muss NawaRo ebenfalls auswärts ran – Anpfiff beim SV Lohhof ist um 16 Uhr. Das nächste Heimspiel steigt in der Turmair-Volleyballarena am Samstag, 14. November, gegen VfL Oythe (19 Uhr).