Zweiter Volksfestauftritt, zweites gelungenes Stelldichein: Volleyball-Bundesligist NawaRo Straubing hat sich wenige Tage nach dem ersten Besuch erneut auf dem Straubinger Gäubodenvolksfest präsentiert. Am Donnerstagnachmittag machte die Mannschaft von Headcoach Roland Schwab im Festzelt Lechner Station – und sorgte dort einmal mehr für gute Stimmung.
Auch Sportausschuss-Vorsitzender Peter Stranninger (SPD) ließ es sich nicht nehmen, beim Auftritt der NawaRo-Mannschaft dabei zu sein. Bei den Verantwortlichen des Volleyball-Bundesligisten kam die erneute Unterstützung entsprechend gut an. Schwab selbst fehlte diesmal: Der Cheftrainer ist aktuell wieder mit der österreichischen Nationalmannschaft unterwegs. Dafür nahm der neue Co-Trainer Robert Martin an der Seite des Teams Platz. „Bob“, wie er liebevoll genannt wird, soll künftig nicht nur fachlich, sondern auch als Motivator eine wichtige Rolle übernehmen.
Für einen unterhaltsamen Programmpunkt sorgte Rupert Hafner, der Italien-Rückkehrerin Marie Hänle zum Gespräch bat. Die Außenangreiferin blickt mit Vorfreude auf die neue Saison und fühlt sich nach ihrer Rückkehr in die alte Heimat wieder sichtlich wohl. Dass Hänle sportlich nichts verlernt hat, bewies sie zuletzt gemeinsam mit Toni Herpich: Das Duo sicherte sich souverän den Titel bei den Württembergischen Beach-Meisterschaften.
Auch abseits des Spielfelds gab es einiges zu besprechen. Herbert Wittl, geschäftsführender Gesellschafter von NawaRo, nutzte den Abend, um dem scheidenden Geschäftsführer Tobias Zollner für die sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen beiden Jahren zu danken. Gleichzeitig blickt Wittl bereits nach vorne und freut sich auf baldige Unterstützung durch Christoph Schmidt, den neuen Referenten der Geschäftsleitung. Schmidt zeigte sich seinerseits sehr erfreut über den Support, den er von NawaRo bei seiner Übersiedlung aus Mecklenburg-Vorpommern erhalten hat. Im Sportmanagement bringt der neue Mann Erfahrung mit. Unter anderem sammelte er beim SSC Palmberg Schwerin sowie als Geschäftsführer des Landesruderverbandes Mecklenburg Vorpommern wichtige Erfahrungen.
Eine besondere Wertschätzung erfuhr das Gastgeber-Ehepaar Martin und Edith Lechner. Als Dank für die Gastfreundschaft überreichte NawaRo ein Trikot, das von sämtlichen Spielerinnen signiert worden war.
Sportlich wurde es anschließend zumindest kurzzeitig ebenfalls interessant. Libera Jana Krause durfte beim traditionellen Fassanstich ran und machte dabei eine ausgesprochen gute Figur. Vier Schläge benötigte sie, um das Fass anzuzapfen – passend zu ihrer Rückennummer. „Vier Schläge, meine Rückennummer“, kommentierte sie anschließend ziemlich cool. Das von der Karmeliten Brauerei gesponserte Festbier wurde danach zur Freude der anwesenden Fans ausgeschenkt.
Und wie es sich für einen gelungenen Volksfestabend gehört, war mit dem offiziellen Programm noch lange nicht Schluss. Der vereinsintern gerne als „Teambuildingprozess“ bezeichnete Teil des Abends wurde im Festzelt noch etwas ausgedehnt. So nutzte die NawaRo-Truppe die Gelegenheit, abseits von Training und Wettkampf gemeinsam Zeit zu verbringen. Ein weiterer Programmpunkt, der zeigte: Bei NawaRo wird nicht nur auf dem Volleyballfeld Wert auf Teamgeist gelegt.