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© fotostyle-schindler.de
14.01.2023  | 

Das Momentum wollte nicht kippen

Straubing unterliegt Aachen nach Mega-Satz mit 0:3 (34:36, 17:25, 10:25)

Bei NawaRo Straubing ist es aktuell wie verhext. Die Straubingerinnen boten gegen die Ladies in Black Aachen im ersten Satz ein beherztes Match, das Momentum wollte aber nicht entscheidend auf die Straubinger Seite kippen. Am Ende stand eine 0:3 Niederlage für das junge Straubinger Team.

Doch der Reihe nach. Im ersten Satz hatte zunächst Aachen knapp die Nase vorn (8:7). Doch die bestens aufgelegten Straubingerinnen waren nicht gewillt den Satz abzugeben. Stattdessen erspielten sie sich einen kleinen Vorsprung (16:15). So blieb es bis zum regulären Satzende. Was dann folgte war die spektakulärste Phase der Saison. Beide Seiten erspielten sich abwechselnd Satzbälle. NawaRo konnte seine vier leider nicht nutzen, hatten dabei auch etwas Pech. Aachen dagegen hatte in dieser Phase seinen Aufschlagdruck wieder erhöhen können und spielte seine Erfahrung aus. Jana Franziska Poll wehrte zweimal perfekt ab und vorne am Netz suchte Hillary Howe jeweils die Finger des Straubinger Blocks und fand sie. Ihre Angriffe wurden jeweils unerreichbar abgefälscht, so dass NawaRo den Satz letztlich unglücklich mit 34:36 abgeben musste.

Knackpunkt im Spiel

Dieser Satzverlust sollte Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf haben. Aachen hatte jetzt Selbstvertrauen getankt und ging volles Risiko im Aufschlag. Bei NawaRo hatte der Satzverlust gewissermaßen den Stecker gezogen. Die Annahme kam nicht mehr so gut und im Angriff waren die Angriffe nicht mehr so mutig, wie noch im ersten Satz. Die Folge: Aachen konnte sich in den Sätzen zwei und drei schnell absetzen und die Durchgänge letztlich klar für sich entscheiden (25:17, 25:10).

Ein Ergebnis, das in der Höhe nicht hätte sein müssen. „Im ersten Satz haben beide Teams extrem stark gespielt“, so Trainer Lukasz Przybylak. „Wenn wir den Satz gewonnen hätten, wäre es vielleicht anders ausgegangen. So hat Aachen uns in jedem Satz schwerere Aufgaben gestellt. Da konnten wir dann nicht mehr mithalten. So steht es am Ende 0:3 und du stehst mit leeren Händen da. Aber so ist Volleyball“, erklärte der Pole nach dem Match. Auch Aachens Coach sah den Spielverlauf ähnlich. „Am Ende haben unsere Aufschläge und unsere starke Defense heute den Ausschlag für uns gegeben.“ Falter hatte aber auch Lob für das junge Straubinger Team parat: „Im ersten Satz hatten wir etwas Aufschlagprobleme und waren auch überrascht von der mutigen Spielweise von Straubing“, so der erfahrene Coach nach dem Spiel.

Für Straubings Kapitän Linda Andersson war die vergangene Trainingswoche nicht leicht. „Das Spiel gegen Erfurt hat an uns genagt. Aber, wie wir im ersten Satz aufgetreten sind, das macht Mut nach so einer Woche. Wir müssen diese Fortschritte sehen, auch wenn wir das Ergebnis noch nicht liefern konnten“, so die Schwedin. Für das Derby kommende Woche hat sie einen Wunsch: „Im Hinspiel waren alle richtig heiß, als sie bei uns waren. Jetzt hoffe ich, dass viele unserer Fans mit nach Vilsbiburg kommen und wir dort gemeinsam ein tolles Derby erleben können. Wir werden jedenfalls wieder alles reinwerfen.“

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