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03.07.2026  | 

Mittelblockerin Nummer drei für NawaRo Straubing!

Marlene Rieger (19) trägt künftig das orangefarbene Trikot mit der Nummer zwölf.

Mit Marlene Rieger ist den Verantwortlichen des Volleyball-Bundesligisten NawaRo Straubing erneut ein hoffnungsvolles Talent “ins Netz” gegangen. Die 1,90 große Perspektivspielerin stammt gebürtig aus Heidelberg und der Heimatverein der sympathischen Mittelblockerin lautet TSV Rot-Weiß Auerbach bei Bensheim. Auf die Stationen beim Heidelberger Turnverein 1846 e. V. und VCO Berlin folgte schließlich ein Engagement in Wiesbaden. In der Volleyballmetropole des “VCW” reifte Marlene Rieger zu einer Spielerin heran, die sich in der deutschen Beletage ihre ersten Sporen verdienen konnte. Nun war die Zeit reif für eine Luftveränderung und wieder einmal war es der frühere NawaRo-Cheftrainer Benedikt Frank der den niederbayerischen Club als Option ins Spiel brachte. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Frank seinem langjährigen Arbeitgeber von der Donau nach wie vor wohlgesonnen ist. “Benedikt hat mir Straubing als nächsten Karriereschritt empfohlen. Im Anschluss folgte die Kontaktaufnahme und wir haben uns geeinigt. Witzig ist, dass Lilly Bietau ebenso nach Straubing geht. Beide wussten wir bis vor einiger Zeit nichts von unseren jeweiligen Plänen. Umso schöner ist es, dass wir wieder gemeinsam in einem Team stehen”, verrät die Abiturientin Rieger.

Weil Marlene Rieger mit Weitblick agiert, feilt sie auch bereits an der Karriere nach der Karriere: “Ich will Medizin studieren. In Straubing werde ich beim Bayerischen Roten Kreuz ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren und damit die Basis für das Studium legen. Dass mir NawaRo bei der Vermittlung zum BRK geholfen hat, weiß ich sehr zu schätzen”, sagt Marlene Rieger. “Sportlich gesehen reizt mich die Herausforderung in Straubing. NawaRo hat Aufstiegsambitionen. Dazu will ich meinen Beitrag leisten, indem ich stets weit über einhundert Prozent gebe. Mit Bart-Jan van der Mark kümmert sich außerdem ein ehemaliger Mittelblocker speziell um Akteurinnen, die auf dieser Position spielen. Auch diese Tatsache hat meine Entscheidung pro Straubing beeinflusst. Neben dem Mannschaftserfolg steht für mich die persönliche Entwicklung im Vordergrund. Ich will bei NawaRo den nächsten Schritt gehen. Auf und abseits vom Spielfeld”, erklärt Marlene Rieger, deren Heimatort Heppenheim ist.

Privat gilt Marlene Rieger als offen und sympathisch. Die Hobbys der 19-jährigen lauten Backen, Lesen und Basteln. Was den Sport betrifft, schätzt sie sich ab und dann als zu perfektionistisch ein. Den Volleyball bekam Rieger von ihrer Mutter Christine in die Wiege gelegt. Unter ihrem Mädchennamen gelang Christine Kaufmann 1998 mit dem TV Wetzlar der Aufstieg in die 1. Volleyball-Bundesliga. “Marlene wird sehr gut zu uns passen. Sie ist eine Macherin, die anpacken will. Im Internat hat sie verinnerlicht, dass man Schule bzw. Beruf mit dem Sport kombinieren kann und auch muss. Marlene geht strukturiert vor und kann Situationen gut einschätzen”, erörtert Rupert Hafner, NawaRo-Sportdirektor. Seine Kollege Bart-Jan van der Mark ergänzt: “Marlene ist gut ausbildet und bringt den unbedingten Willen mit. Dass wir über drei deutsche Mittelblockerinnen verfügen, ist sehr erfreulich. Das wird zudem für einen fairen Konkurrenzkampf sorgen.“

Sprunggewaltig: so wollen die NawaRo-Anhänger ihren Neuzugang Marlene Rieger sehen. Foto: Detlef Gottwald.
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NawaRo Volleyclub

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