Dresden nächster Prüfstein für NawaRo

NAWARO

Die 2. Volleyball Bundesliga Süd erscheint nach dem ersten Spieltag so ausgeglichen wie selten zuvor. Umso wichtiger ist es, dass NawaRo jedes Spiel gleich konzentriert angeht. Auch das Spiel gegen die vermeintlichen Greenhorns vom VCO Dresden wird ein echter Prüfstein für NawaRo.

Das zeigte nicht zuletzt der erste Spieltag. NawaRo erkämpfte sich bei der zweiten Mannschaft von Stuttgart zwei Punkte, während der VCO Dresden dem Top-Favoriten VC Offenburg einen Satz abnehmen konnte. „Dresden wird mit viel Risiko agieren. Wir müssen von Beginn an viel Druck aufbauen, damit sie sich nicht in einen Rausch spielen“, warnt Straubings Coach Benedikt Frank.

Der Gast aus Dresden hat eine Vielzahl an Jugendnationalspielerinnen im Kader – unter anderem auch die Bayerin Elisabeth Kettenbach, die aus Lohhof an die Elbe gewechselt ist – und ist traditionell ein Team mit viel Potential. Das konnte man auch gegen Offenburg sehen, als die Dresdnerinnen im ersten Satz sieben Punkte aufholten und den Spielstand von 18:20 auf 25:20 stellten.

Doch ungeachtet dessen ist für NawaRo ein Heimsieg das erklärte Ziel. Dabei wissen die Spielerinnen auch ihre Fans im Rücken: „Sie helfen uns, auch in schwierigen Situationen“, freut sich Kapitän Danica Markovic. „Das ist sensationell für uns und gibt uns den extra Kick. Dafür kann man nicht oft genug Danke sagen.“

Aller Voraussicht nach kann NawaRo gegen Dresden in Bestbesetzung auflaufen. Selbst ein Einsatz von Mittelblockerin Celin Stöhr ist möglich, eine endgültige Entscheidung darüber fällt aber erst kurz vor Spielbeginn. Doch egal, wer auf dem Feld steht, alle Spielerinnen werden alles in Waagschale werfen, damit am Ende NawaRo als Sieger das Feld verlässt. Denn das Team gibt immer vollen Einsatz, egal welcher Gegner kommt. Das hat nicht zuletzt auch die Saisoneröffnung Ende September gezeigt.