NawaRo reist ohne Druck an die französische Grenze

NAWARO

Rechtzeitig vor dem Spitzenspiel beim VC Offenburg an diesem Samstag (19.30 Uhr) hat Volleyball Bundesligist NawaRo Straubing in die Erfolgsspur zurückgefunden. Mit neuem Selbstbewusstsein geht das Team von Trainer Benedikt Frank das Spiel beim Liga-Topfavoriten an.

„Offenburg ist klarer Favorit in dieser Partie“, weiß Frank. „Aber wir wissen, dass wir das Potential im Team haben, um die Partie lange offen zu halten.“ Das ist das erklärte Ziel des jungen Straubinger Teams gegen den Top-besetzten Spitzenreiter aus dem Alemannischen. Der VCO verfügt mit Juniorennationalspielerin Pia Leweling und Nele Iwohn über zwei Spielerinnen mit Erstligaerfahrung. Hinzu kommen mit Richarda Zorn und Alexandra Bura zwei Zuspielerinnen mit sehr viel Zweitligaerfahrung. Fest in der Stammsechs stehen drei Nordamerikanerinnen. Die Mittelblockerinnen Taylor Brisebois (1,86m) und Chanell Gardner (1,85m) verfügen über Gardemaß. Außenangreiferin Molly Lynn Karagyaurov ist eine feste Größe im Außenangriff.

„Offenburg ist sehr gut besetzt und hat mehr Erfahrung und Routine auf dem Feld“, weiß Straubings Coach Frank. „Sie sind brandgefährlich, wenn sie ihre Leistung aufs Parkett bringen.“ Das hatte im Pokal auch Erstligist Vilsbiburg zu spüren bekommen, der um ein Haar im DVV-Pokal Achtelfinale in Offenburg gescheitert wäre (3:2). Abgesehen von dieser Partie hatte Offenburg in dieser Saison noch keine wirklich enge Partie. „Sie haben noch nicht viel Drucksituationen als Favorit meistern müssen“, analysiert Straubings Coach Frank. „Unser Ziel ist es Offenburg mit einem engagierten, motivierten und emotionalen Auftritt in eben genau so eine Drucksituation zu bringen“, gibt Frank die Taktik für das Spiel aus. „Wir haben in Offenburg nichts zu verlieren und können befreit aufspielen.“

Dabei kann Frank fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Außenangreiferin Kendall Walbrecht ist weiter verletzt und nicht einsatzbereit. „Kendall steht uns leider weiter nicht zur Verfügung“, so Frank. „Aber unser Team ist stark genug, um auch in Offenburg eine gute Leistung zu zeigen. „Wir werden mutig aufschlagen und das Spiel von Punkt zu Punkt absolvieren. Am Ende sehen wir dann was herauskommt“, stapelt der erfahrene Coach tief vor dem Gastspiel beim Meisterschafts-Top-Favoriten. Spielbeginn ist am Samstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle Nord-West. Dann werden auch die NawaRo FANtastics vor Ort sein und ihr Team lautstark unterstützen.

Eine Woche später am 9. Dezember steht für NawaRo das letzte Heimspiel des Jahres 2017 in der turmair Volleyballarena an. Es ist ein reizvolles, denn es kommt zum ewig jungen Duell gegen den SV Lohhof. Der bayerische Konkurrent kam rechtzeitig für die Partie wieder in Form. Vergangenes Wochenende besiegte der SVL Vilsbiburg II mit 3:2. Spielbeginn der Partie ist am 9. Dezember um 19.30 Uhr. Tickets gibt es bereits im Vorverkauf.