Obwohl die Sparkassen Wildcats Stralsund mehr als nur wacker kämpften, bekamen knapp 580 zahlende Zuschauer in der gut gefüllten Turmair Volleyballarena am Sonntagnachmittag einen famosen 3:0-Heimsieg (25:22, 25:20, 25:14) ihrer NawaRo-Lieblinge zu sehen. Die beiden ersten Durchgänge waren jeweils knappe Angelegenheiten, im dritten Satz machte sich aber dann doch bemerkbar, dass die Wildkatzen am Vortag bereits bei VCO Dresden gefordert waren. An der Elbe setzte es, für die Truppe um Chefanweiser Kim Hakan Buchwald, wie auch in der Gäubodenstadt eine 0:3-Niederlage. Trotzdem konnte Stralsund die Heimreise erhobenen Hauptes antreten, denn insbesondere mit der Darbietung in Straubing braucht man sich keinesfalls verstecken und kann den verbleibenden Saisonverlauf guten Mutes in Angriff nehmen. Für NawaRo war es der zweite Sieg in Folge und man schickt sich somit an, eine neue Siegesserie zu starten.
„Wir können mit dem Auftritt zufrieden sein. Wir sind mit fortschreitender Spieldauer immer besser reingekommen und haben in der Summe verdient gewonnen. Das ist der NawaRo-Volleyball, den wir zeigen wollen. Kompliment an meine Mannschaft“, sagte NawaRo-Trainer Roland Schwab nach Beendigung der Begegnung.
Beste Spielerinnen des Nachmittags
Gesa Brandstrup durfte sich über MVP-Silber freuen und bei den Gastgeberinnen ging „Gold“ an Libera Amber de Tant. Der Einsatz von de Tant stand übrigens, wie auch das Mitwirken von NawaRo-Kapitänin Valbona Ismaili, auf der Kippe. Beide Akteurinnen hatten unter den Woche mit Grippe- bzw. Erkältungssymptomen zu kämpfen.
Ausblick: NawaRo freut sich im Nachgang des Stralsund-Duells auf ein „spielfreies“ Wochenende. Der Spielplan sieht die nächste Begegnung am Samstag, 7. März, bei TV Waldgirmes vor (20.00 Uhr). Im Anschluss sind die Gäubodenstädterinnen beim TV Planegg-Krailling gefordert (Sa. 21. März, 19.00 Uhr). Das nächste Heimspiel ist für Samstag, 28. März, terminiert. Der Gegner lautet dann DSHS SnowTrex Köln (19.00 Uhr).
NawaRo Straubing – Sparkassen Wildcats Stralsund 3:0 (25:22, 25:20, 25:14).
Spieldauer: 71 Minuten (26, 24, 21).
Schiedsrichter: Tobias Kilger (Erding), Jan Opitz (Hallbergmoos), Dr. Anja Schödl (Regensburg).
