NawaRo

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20.03.2021  | 

Wunder in SCHARRena bleibt aus für NawaRo

Zu Beginn des ersten Satzes konnte NawaRo das Spiel offen gestalten. Beide Teams gingen hohes Risiko im Aufschlag und die Side-Outs hielten zunächst auf beiden Seiten (6:8). Nach der ersten technischen Auszeit wendete sich dann aber das Blatt zu Gunsten von Stuttgart. Maria Segura servierte zehn Aufschläge am Stück und brachte ihr Team entscheidend in Führung. Letztlich war es auch Segura, die den Satz mit einem kurzen taktischen Schlag beendete (12:25).

Der zweite Satz sollte ähnlich, wie der erste Durchgang verlaufen. Dabei gelange es NawaRo das erste Drittel die Partie offen zu gestalten (9:10). Doch dann setzte sich der amtierende Deutsche Meister wieder ab (10:18). Während bei Stuttgart weiter in allen Elementen alles funktionierte, kämpfte NawaRo tapfer, musste letztlich aber auch den zweiten Satz klar abgeben (15:25).

Im dritten Satz ließen die Stuttgarterinnen nicht locker, aber auch NawaRo kämpfte weiter tapfer. So konnten die Straubingerinnen das Spiel im ersten Drittel noch offen gestalten (8:11). Doch dann setzte sich der Titelfavorit wieder ab und ließ NawaRo auch im dritten Satz keine Chance mehr. Die Niederbayerinnen kämpften aufopferungsvoll bis zum Ende, mussten aber auch den dritten Satz klar abgeben (16:25).

Somit ging das Spiel mit 0:3 Sätzen und die Viertelfinalserie mit zwei Niederlagen aus Straubinger Sicht zu Ende. Die letzte MVP-Medaille der Saison sicherte sich Kapitän Magdalena Gryka, die sich gemeinsam mit ihrem Team einmal mehr voll reingehauen hatte, um die Chance auf die Sensation zu wahren. Doch Stuttgart präsentierte sich in absoluter Playoff-Form. Die Schwaben zogen verdient ins Halbfinale ein.

Für NawaRo ist das jedoch kein Grund Trübsal zu blasen. Denn NawaRo hat die erfolgreichste Saison seiner Geschichte gespielt. Die Hauptrunde schlossen die Niederbayern auf Platz sieben ab und konnten in dieser unter anderem die Halbfinalteilnehmer Potsdam und Stuttgart besiegen und auch gegen den Titelfavoriten Schwerin einen Punkt holen. Kurzum: das gesamte Straubinger Team kann mit erhobenem Haupt den Weg in die Sommerpause antreten.

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